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Viele dramatische Vorwürfe bestätigten sich nicht!

Der Zeuge H. konnte viele von ihm gegenüber dem Landesjugendamt erhobenen Vorwürfe nicht aus eigener Wahrnehmung bestätigen.

Von diesen habe er nur von nicht näher bezeichneten Dritten gehört. Das gilt insbesondere für das sog. "Aussitzen" oder die Manipulation von Entwicklungsberichten. Die Vernehmungen der Zeugen insgesamt zeichnen für uns gleichwohl das Bild einer Einrichtung, die weniger von zeitgemäßer Pädagogik, sondern viel mehr von Druck, Angst und Kostenminimierung geprägt war. Die Vernehmungen haben aber auch gezeigt, dass das Landesjugendamt zeitnah auf die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber dem Friesenhof erhobenen Vorwürfen reagiert hat. Dieses führte letztlich auch zur Schließung dieser Einrichtung.

Die geschilderten Zustände zeigen, dass der Betrieb von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten weder dem Kindeswohl, noch dem Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuträglich ist