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Nachhaltigkeit auch beim Wohnungsbau wünschenswert

Zu den Forderungen des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Hölck:

Wir stimmen mit dem VNW in der Analyse überein, dass in Schleswig-Holstein bezahlbare Wohnungen fehlen. Wir sind auch der Meinung, dass Ziel unserer Wohnungsbaupolitik deshalb sein muss, Wohnraum für alle Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen. Da Zuwanderer den Druck auf den Wohnungsmarkt verstärken, halten wir den Ansatz einer Quote für Flüchtlinge nicht für falsch. Eine 20-%-Belegung mit Flüchtlingen lässt immer noch genug Spielraum für eine Steuerung der Belegung durch die Unternehmen.

Mit den Vorschlägen des VNW werden wir uns im Verfahren für den Gesetzentwurf der Landesregierung über Standardabsenkungen bei Bauvorhaben und für die Änderung des Wohnraumförderungsgesetzes beschäftigen. Anregungen, wie der Bau von bezahlbarem Wohnraum vorangetrieben werden kann, sind immer nützlich. Wir wollen und müssen jedoch bei den Rahmenbedingungen gesamtgesellschaftliche Anforderungen im Blick behalten. Eine Absenkung von Standards und Einschränkung von Vorgaben müssen sehr genau überlegt sein, damit sich die Bauvorhaben bewähren und Nachhaltigkeit nicht auf der Strecke bleibt.