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Mehr Sicherheit auf der wissenschaftlichen Laufbahn

Zur heutigen Beschlussfassung des Bundesrates über das Wissenschaftszeitvertragsgesetz erklärt der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

Es ist ein großer Erfolg sozialdemokratischer Hochschulpolitik und ein Beweis für unsere prägende Rolle in der Berliner Koalition, dass nun Bundestag und Bundesrat dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz zugestimmt haben. Noch in der letzten Legislaturperiode war ein Vorstoß der SPD aus der Opposition heraus gescheitert.

Durch dieses Gesetz werden die künftigen wissenschaftlichen Nachwuchskräfte von der ständigen Sorge entlastet, nach Ablauf eines Kurzzeitvertrages vor Abschluss ihrer Promotion auf der Straße zu stehen. Es dauert nun einmal mehrere Jahre, eine Dissertation fertigzustellen. Wenn sich das mit einer thematisch naheliegenden wissenschaftlichen Tätigkeit beruflich verbinden lässt, dient das allen Beteiligten. Und Deutschland ist auf hochqualifizierten akademischen Nachwuchs dringend angewiesen.

Auch die Befristung wissenschaftlicher Hilfstätigkeiten wurde im Rahmen der parlamentarischen Beratung von vier auf sechs Jahre angehoben.

Das neue Gesetz wirkt prekären Beschäftigungsverhältnissen entgegen und trägt unserem Ziel der „guten Arbeit“ Rechnung und ergänzt die entsprechenden Änderungen, die die Küstenkoalition vor wenigen Wochen am Hochschulgesetz des Landes vorgenommen hat.