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Hospiz- und Palliativarbeit gestärkt

Zum heutigen Austausch im Sozialausschuss mit der Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein erklärt die pflegepolitische Sprecherin, Birte Pauls:

„Der Bericht der neuen Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit über ihre bisherige und zukünftige Tätigkeit zeigt, dass der Beschluss der SPD-geführten Küstenkoalition im letzten Jahr zur Einrichtung solch einer Landeskoordinierungsstelle genau richtig für die Stärkung der Hospiz- und Palliativarbeit war. Dies war ein Ergebnis des Austauschs beim Runden Tisch Hospiz des Sozialausschusses mit den vielen aktiven Haupt- und Ehrenamtlichen in dem Bereich.

Wir freuen uns auch, dass  unsere Initiative des Ausbaus der stationären Hospizbetten voranschreitet. Wir erwarten, dass die jetzige Landesregierung die Investitionskosten für den Aufbau von weiteren stationären Betten jährlich fortschreibt, bis die Versorgungslücke für Schleswig-Holstein geschlossen ist. Dies ist auch Tenor der Anträge im Sozialausschuss. Wir begrüßen die parteiübergreifende Einigkeit bei der Stärkung der hopiz-lichen Versorgung in Schleswig-Holstein.

Es gibt jedoch noch viele Aufgaben wie eine kultursensible Sterbebegleitung, die Versorgung von Menschen mit Behinderung und die Steigerung der Akzeptanz der Hospiz- und Palliativarbeit. Des Weiteren sehe ich es als wichtig an, dass Pflegekräfte in Pflegeheimen in der Palliativpflege fortgebildet werden. Die Finanzierung der Fortbildung müsste in den Pflegesatzverhandlungen mit berücksichtigt werden.“