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Dieser Weg muss fortgesetzt werden

Zur Debatte über die Cannabis-Abgaben erklärt sozialpolitische Sprecherin, Birte Pauls:

„Die Zahlen belegen, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Wir haben uns in der Vergangenheit dafür ausgesprochen, Cannabis als verschreibungsfähiges Betäubungsmittel für die Regelversorgung von Schmerz- und Palliativpatienten zur Verfügung zu stellen. Diese entsprechende Gesetzesänderung war schon aus humanitären Gründen geboten.In der gesamten Debatte darf aber auch die Perspektive der Suchtpolitik nicht aus dem Blickfeld geraten. Deshalb ist es uns weiterhin wichtig, dass die Ärzte per Verschreibung entscheiden.

Die SPD Schleswig-Holstein will die bisherige fortschrittliche Drogenpolitik fortschreiben, die Suchtpolitik in Schleswig-Holstein weiter modernisieren und sich dabei an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren. Wir wollen eine bundesweite Regelung im Umgang mit Drogenkonsumentinnen und -konsumenten, die diese vor Kriminalisierung schützt.

Auch die Koalition will auf diesem Gebiet ja nicht untätig bleiben. Wir sind gespannt auf das Modellprojekt zur kontrollierten Freigabe von Cannabis. Schon erstaunlich, wie die CDU ihre Position geändert hat und nun „Coffee Shops“ und co. völlig offen und gechillt gegenübersteht.“