PDF-Version Drucken

Arp verschießt sein Pulver gegen den Falschen!

Zur Diskussion um das Flüssiggasterminal in Brunsbüttel erklärt der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für die Westküste, Thomas Hölck:

Minister Meyer setzt sich in Brüssel und Berlin massiv und vorbildlich für Brunsbüttel als Standort für ein deutsches Flüssiggas-Terminal ein. Ihm in der Sache Nichtstun vorzuwerfen, wie es der CDU-Abgeordnete Arp tut, ist einfach dreist. Und Arp verdreht hier eindeutig die Tatsachen. Es wäre jetzt an ihm, sich konstruktiv zu beteiligen und bei seinem Parteifreund Ferlemann vorstellig zu werden, um sich für Brunsbüttel einzusetzen, denn dieser – parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium – sähe als Niedersachse den Standort lieber in Wilhelmshaven und tritt deshalb gegen Brunsbüttel auf die Bremse.

Brunsbüttel ist aber der beste Standort für ein LNG-Terminal in Norddeutschland, da es dort nicht nur als „Schiffs-Tankstelle“, sondern auch zur Versorgung der Industrie im Hinterland eingesetzt werden kann; diesen Vorteil gibt es so in Wilhelmshaven nicht. Zudem liegt Brunsbüttel strategisch günstig an Elbe, Nordsee und Nord-Ostsee-Kanal.

Die Bedarfsanalyse des Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen vom September 2015 zeigt deutlich die Vorteile des Standortes in Brunsbüttel. Diesen Tatsachen kann sich auch Herr Ferlemann nicht verschließen. Deshalb sollte Herr Arp mit diesen Argumenten lieber Ferlemann überzeugen, statt sein Pulver gegen Minister Meyer zu verschießen. Oder geht es Arp gar nicht um die Sache, will er nur vom eigenen Nichtstun ablenken?