Um internationale Kooperationsprojekte, die mit europäischen Mitteln gefördert werden, ging es bei einem Besuch des Arbeitskreises Europa der SPD-Landtagsfraktion bei der Fachhochschule Lübeck.
Auf besonderes Interesse stießen die Zusammenarbeit der Fachhochschule Lübeck und der Universität Roskilde in Dänemark im Rahmen des Interreg-Projekts „BeltScience“ sowie das Interreg-Projekt „ProNet“. Arne Welsch vom oncampus informierte über das Aufgabenspektrum des oncampus und „Belt Science“ sowie über die Förderung durch die EU.
In dem internationalen Kooperationsprojekt BeltScience geht es um den Aufbau eines Netzwerkes der beiden Hochschulen für den wissenschaftlichen Austausch in der deutsch-dänischen Grenzregion Fehmarnbelt. Die beiden Hochschulpartner, die inhaltlich komplementär aufgestellt sind und sich von ihrem Profil her ergänzen, konzentrieren sich seit einem Jahr auf die strategischen Schwerpunkte „Public Health“, „Transport & Logistik“ sowie „Interkulturelles Verständnis & Sprache“. Die Partner arbeiten an der Entwicklung gemeinsamer Lehrangebote und Forschungsaktivitäten.
Marion Weber informierte über das „ProNet“ bei der BQL GmbH. Der intensive Erfahrungsaustausch machte deutlich, wie wichtig die Arbeit ist, die mit den Mitteln der EU geleistet wird. Gleichzeitig wurde aber auch kritisiert, dass der Verwaltungsaufwand für Antragstellung und Rechenschaftsbericht und Rechnungslegung sehr aufwändig seien. Diese Verfahren machten es kleineren und mittleren Anbietern schwer, sich an solchen Projekten zu beteiligen. Sie sollten vereinfacht werden, damit auch diese zukünftig in den Genuss der EU-Fördermittel kommen. Rolf Fischer, der Vorsitzende des Europaausschusses des Landtages, sagte zu, dass sich der Arbeitskreis für eine Verbesserung einzusetzen will.

